CAPOEIRA ANGOLA BOLZANO
AULA DI CAPOEIRA ANGOLA
Da martedì 15 settembre tornano le lezioni di Capoeira Angola alla Casa di Quartiere di OfficineVispa
Tutti i martedì e venerdì 19.00–21.00 Via Maso della Pieve 60/A – Bolzano Offerta libera Per adulti e ragazz* dai 12 anni
Ci alleniamo ispirati alla Capoeira Angola, tradizione afrobrasiliana legata al Signor Mestre Pastinha, nel rispetto di tutti i mestres e alunos angoleiros.
Movimento, resistenza, musicalità, vitalità e comunità: uno spazio per allenarsi, imparare,stare insieme.
Il giro è aperto a tuttə!
Info e iscrizione: Ivo Passler +39 393 1133904
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Quem é ele que chegou agora / Quem é ele, jogador de Angola
Salve meu Mestre Boca Do Rio!
Salve a todos os grandes Mestres da Capoeira Angola!
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Dokumentation. 1991. 10 Jahre GCAP. Boca Do Rio wird in der Schule des Mestre Moraes zum Contra Mestre "getauft".
Moral Resistance
heißt der Kanal, dem ich seit einigen Wochen auch öfters zuhöre.
Ich denke es ist sehr wichtig, sich über unabhängigen Journalismus zu informieren! Was uns große Mainstream Kanäle präsentieren (auch auf social media), ist in meiner Wahrnehmung zum größten Teil Propaganda, politisch gesteuert von den Eliten, die Krieg antreiben.
Hier die Beschreibung beim Kanal MORAL RESISTANCE:
Moral Resistance with Sulaiman Ahmed Breaking News, World News, Geopolitics Foreign Affairs, Financial and Military Analysis. Interviews with Geopolitical, Financial and Military Experts Top 100 Influencer on X
Ich mag den Stil von Sulaiman und seine Gäste sind meist sehr informierte Analytiker:innen. Manche von ihnen kenne ich schon von anderen Kanälen, denen ich schon länger folge.
Hier teile ich nochmal einige Kanäle, von denen es KI generierte Deutsch-Übersetzungen gibt:
Dialogue Works Deutsch
Tonald Drump und unsere Gefolgschaft
Sie schimpfen über ihn, hinter vorgehaltener Hand. Oberflächlich. Und unter der Gürtellinie. Feiern sie ihn doch, und hassen ihn, weil er es ihnen vormacht. Sie lieben ihn, als Blitzableiter. Sie lieben ihn, weil er sie dazu verpflichtet und sie sind hörig. Sie lieben ihn, weil sie nicht anders können wollen. Sie hassen ihn, weil Hass eigentlich das ist, was sie am besten können. Weil Hass eigentlich das ist, was diese Beziehungen überhaupt hält. Narzisstische Liebe. Hass.
Sie lieben und hassen ihn, und gemeinsam lieben und hassen sie denselben Baal, wie damals Judas, und später wird es niemand gewusst haben wollen.
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Zwischenzeitlich weiß man in Zhongguo, dem großen Reich der Mitte, seit vielen Zeiten, dass auch Widersacher Respekt und Verständnis verdienen, im Frieden wie im Krieg.
Google KI:
- Chuan Jianguo (川建国): Übersetzt bedeutet dies „Trump der Landeserbauer“ oder „Komrade Trump“. Chinesische Internetnutzer gaben ihm diesen Namen als sarkastische Anspielung darauf, dass seine aggressive Außenpolitik („America First“) den USA geopolitisch eher schade und dadurch unfreiwillig den Aufstieg Chinas zur Weltmacht beschleunige. Der Vorname Jianguo war besonders in der Gründungsphase der Volksrepublik China ein sehr verbreiteter, patriotischer Vorname.
- Dàwáng (大王): Manchmal wird er in Foren auch schlicht als „Großer König“ bezeichnet.
Jacques Baud und vergleichbare kulturelle Dreiecke
Jacques Baud war wieder auf dem Infokanal DIALOGUE WORKS von Nima Alkhorshid zu Gast. Hier.
Morgen wird die KI-Übersetzung wohl hier auf dem Deutsch-Kanal aufscheinen.
Die Analysen und Einschätzungen von Jacques Baud schätze ich sehr. Dass er vom EU-Rat sanktioniert (!) ist, finde ich einen absoluten Skandal. Das sollte uns alle aufschrecken.
In diesem Interview finde ich so treffend dargestellt, wie unser "Westen" einfältige Schablonen von Gut-Böse, Freund-Feind verwendet und dadurch sehr starre Beziehungsmuster bildet.
Im Gegensatz dazu beschreibt Herr Baud auf Grundlage seines großen Erfahrungsschatzes, dass Beziehungskonstrukte in Westasien vielfach eine viel höhere Komplexität aufweisen, die Elastizität und Resilienz schaffen.
Ich denke, wir sollten zuhören, mitdenken und dazulernen.
Die Jugoslawien Täuschung
In diesem Gespräch hat Pascal Lottaz als Gastgeber des Kanals "Neutrality Studies" zwei Gäste geladen: Prof. David Gibbs und Col. (pens.) Douglas Macgregor. Gemeinsam berichten sie aus ihrer eigenen Erfahrungsperspektive davon, wie der (NATO-)Westen in den 1990er Jahren Jugoslawien bewusst destabilisiert hat.
What Really Happened In Yugoslavia | Douglas Macgregor & David Gibbs
deutsche Übersetzung:
Was wirklich in Jugoslawien geschah
Quiz: Elefant R. im Raum
Dreimal darfst du raten. Lass dir Zeit aber beeil dich.
Sonst holt er dir dein Kind.
Soviel voraus: Er heißt nicht Rumpelzilchen. Aber bist du das nicht rausbekommst, bleibst du selbst ein Rumpelzilchen;)
Die westlichen Eliten, die "Blaublütigen" lieben ihn. Und lassen ihn auf den Pöbel los, damit er den Klassenkampf zertrampelt.
Ich könnte ihn hier ausschreiben, das wäre aber nicht hilfreich. Weil es nichts nützt, wenn andere seinen Namen aussprechen. Das macht ihn nur noch bockiger.
Er ist wie ein eigens dafür eingebauter Faktor im System. Eingebraut. Ein Fehler möchte man meinen, aber irgendwie ist er es vielen offensichtlich Wert. Hegel hat ihn tief eingeschrieben und auch Kant hat ihn angetrieben, aber das ist auch ein zu hütendes Geheimnis oder maximal eine Randnotiz. Sag es besser deinen Lehrern nicht, sonst könnte es Zoff geben.
R. ist ein Kampfelefant ohne Rückwärtsgang.
Und so holt er dir dein Kind und du wirst es ihm wohl oder übel geben. Müssen. So oder anders.
"Geh gegen die bösen Russen kämpfen. Geh gegen die bösen Chinesen kämpfen." So wirst du ihm dein Kind geben müssen.
Er ist ein Narzist. Und wie alle Narzisten behauptet er nachhaltig, der Beste der Welt zu sein, königlich und göttlich. Erhaben und jedenfalls Besser als die Anderen. Oder zumindest am wenigsten schlecht. Das ist die nachhaltige, traditionelle Argumentationslinie, auf der R. dahintrampelt.
Viele haben über ihn geschrieben, aber wenige wollen das wahrhaben. Dass er so eingehend beschrieben ist und gleichzeitig versteckt, macht ihn so besonders und nachhaltig.
Er macht, dass weiße Menschen ihre Unterwäsche in der Maschine waschen, obwohl das nicht gut geht, was sonst weltweit so ziemlich alle verstehen.
Besser, du errätst bald, wer und was das ist, sonst kommt er dir dein Kind holen. Das wäre ja nicht das erste Mal.
Sicher ist das Quiz kryptisch gehalten. Sonst funktioniert es nicht. Den Namen von R. könnten wir hier auch ausschreiben, aber dann funktioniert es nicht, weil er dadurch lebt, dass sein Name gleichzeitig ausgesprochen wird und vertuscht. Gleichzeitig.
(Alesa H. hat das so beschrieben)
Er macht nicht nur überheblich, sondern auch fuchsteufelswild, verwirrt, irre, aggressiv und depressiv. Er macht kaputt.
Frantz Fanon hat darüber geschrieben, Laurin Hill hat das gesprochen, auch im Dokufilm Concerning Violence von Göran Hugo Olsson.
Wenn du raten willst, nur zu. Wenn du dich darüber mit mir unterhalten willst, willkommen.
Dies, das, Ananas. Tetralemma
Tetralemma ist ein Modell, das in der systemischen Beratung zum Einsatz kommen kann. Besonders bei Dilemma-Situationen macht es binäre, exklusive Denkmuster auf und öffnet neue Möglichkeiten.
Oft kann die Antwort bzw. Entscheidung eben nicht nur dies sein oder das, sondern auch beides oder nichts von beiden oder etwas ganz anderes (z.B. Ananas;).
Wer hat "Tetralemma" erfunden? Google-AI antwortet:
"Das Tetralemma als Methode für Coaching, Beratung und systemische Strukturaufstellungen wurde von Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd entwickelt. [1, 2]
Das zugrundeliegende logische Schema stammt allerdings ursprünglich aus der traditionellen indischen und buddhistischen Logik (Catuskoti), wo es vier Grundpositionen beschreibt. Sparrer und Varga von Kibéd adaptierten dieses historische Konzept für den modernen therapeutischen und beratenden Einsatz."
Also wie so oft auch hier in der Methodenkiste von Beratung/Coaching wieder ein Schuss kulturelle Aneignung.
Ich weiß das aus meinen persönlichen Beziehungen. Das Denken in binären, sich ausschließenden Positionen ist besonders im weißen Westen fatal verankert. In vielen Kulturen der Welt ist immer schon bekannt, dass die Welt komplex ist. Das wird zur Kenntnis genommen, respektiert und gelebt.
Weltsachen verstehen auf Deutsch
Es gibt wenige Informationskanäle in deutscher Sprache, die über Weltpolitik/Geopolitik berichten, denen ich vertrauensvoll Gehör schenke.
Dabei ist die Information bezüglich Geopolitik für mich absolut wichtig, um mich in dieser Welt selbstbewusst positionieren und bewegen zu können.
Die meisten deutschsprachigen Info-Kanäle fallen für mich in die Sparte von Medien, die unterm Strich von der Epstein-Klasse gelenkt sind.
Zu den wenigen deutschsprachigen Personen, die ich hingegen als Informant schätze, zählt Michael Lüders.
In dieser Rede, die er am gestrigen 22. Juli 2026 veröffentlich hat, bespricht er Kapitalismus-Imperialismus-Kolonialismus in Worten, die für mich klar sind. Er erklärt Zusammenhänge. Er beschreibt Kontexte.
Dann gibt es in deutscher Sprache noch den Info-Kanal GEGEN DEN STROM von Patrik Baab, den ich auch sehr schätze.
Ansonsten informiere ich mich primär auch englischsprachigen Kanälen, wobei einige davon auch mit KI-Unterstützung in die deutsche Sprache übersetzt werden. Dazu gehören:
Weltkrieg III
Täglich höre ich mir Nachrichten an. Um mich informiert zu halten und auf dieser Welt verantwortungsbewusst positionieren zu können.
Nicht auf den Mainstream-Infokanälen.
Nach und nach ist mir immer klarer geworden, dass die Informatioonen der Mainstream-Kanäle mich nicht wirklich aufklären, sondern politisch gesteuert sind, und zwar durch Machteliten, denen mein Wohl nicht am Herzen liegt.
Meist höre ich englische Nachrichten. Einige der Kanäle, denen ich folge, sind auch in die deutsche Sprache übersetzt, durch KI-Übersetzung. Dazu gehören.
Neutrality Studies Deutsch, Glenn Diesen Deutsch, Transition Protocol German, The Grayzone Deutsch
Dritter Weltkrieg
Immer mehr politische Analytiker sagen an, dass wir entweder reinschlittern oder schon mitten drinnen stecken.
Hier im europäischen Westen - von aus ich schreibe - scheinen sehr viele Menschen vergessen zu haben, dass Krieg HORROR bedeutet und alles unternommen werden muss, um Krieg zu vermeiden und zu stoppen.
In meiner Arbeit denke ich den geopolitischen Kontext mit. Es macht für mich keinen Sinn, Themen auf persönlicher Ebene zu verhandeln, und größere Zusammenhänge dabei voll auszublenden. Auch wenn der geopolitische Kontext nicht immer offen angesprochen wird - weil es die Klient:innen sind, welche Themen wählen und auch entscheiden, welcher Kontext als relevant thematisiert wird. Dennoch denke ich (geo-)politische Realitäten immer mit und lade alle Menschen dazu ein, das auch zu tun. Viele persönliche Themen und Belange sind erst verständlich, annehmbar, verhandelbar, wenn wir weitere Kontexte mitdenken.
Einfach so zu tun, als wäre die Kriegsdynamik des 3. Weltkrieges nichts, ist nicht hilfreich, wenn es darum geht, uns zu stärken, zu ermächtigen und auch schwierige Lebenssachen resilient anzugehen.
Capoeira Angola #2
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Rei Zumbi de Palmares
A história nos engana
Dizendo pelo contrário
Até diz que a abolição
Aconteceu no mês de maio
A prova dessa mentira
É que da miséria eu não saio
Viva 20 de novembro
Momento pra se lembrar
Não vejo em 13 de maio
Nada pra comemorar
Muitos tempos se passaram e o negro sempre a lutar
Zumbi é nosso herói Zumbi é nosso herói, colega velho
De palmares foi senhor
Pela causa do homem negro
Foi ele quem mais lutou
Apesar de toda luta, colega velho
Negro não se libertou, camarada!
Iê, é hora, é hora
Iêee, é hora, é hora, camará
Iê, vamos embora
Iêee, vamos embora, camará
Iê, viva meu deus
Iêee, viva meu deus, camará
Iê, vive meu mestre
Iêee, vive meu mestre, camará
Iê, quem me ensinou
Iêee, quem me ensinou, camará
Suizid
Mein Mitgefühl gilt allen Menschen, die um jemanden trauern, die:der durch Suizid gestorben ist.
Mein Mitgefühl gilt allen Menschen, die Sinnverlust erleben und/oder mit Depression leben.
In Südtirol gibt es unter anderem hier Infos bezüglich Suizidalität:
Ich denke, es gibt viele Gründe und Faktoren, die zu Suizidialität führen.
Persönliche Gründe und Faktoren.
Und übergeordnete, strukturelle Gründe und Faktoren.
Ich sehe Sinnkrisen und Depression im gesellschaftlichen und politischen Kontext.
Unser vorherrschendes Gesellschaftsystem basiert auf gegenseitige Ausbeutung, da ist ja logisch, dass tiefe Sinnkrisen und Depression entstehen. Das ist in der Logik des Systems Kapitalismus angelegt. Kapitalismus stützt nicht das würdige Leben der Vielen, sondern die Verdichtung von Energie, Kapital, Macht in den Körpern der Wenigen.
Wie soll das gutgehen?
Wenn gewaltiges Machtungleichgewicht nachhaltig durch Lügen und Gaslighting gerechtfertigt wird, führt das zu Orientierungslosigkeit, Krankheit, Sinnverlust bis hin zu Suizidalität.
Suizidprävention muss dementsprechend auch vorherrschende Gesellschaftssysteme kritisch wahrnehmen und berücksichtigen. Suizidprävention muss vorherrschende gesellschaftliche Normalitäten grundlegend hinterfragen und widerständig sein.
Suizidprävention, der Kampf gegen Sinnverlust und Depression ist politisch. Der Umgang mit Suizidalität braucht nicht einfältige Schuldsuche auf persönlicher Ebene, Beschämung und Tabuisierung. Der Umgang mit Suizidalität braucht intersektionales Verständnis und Empathie, die auch den gesellschaftlichen Kontext mit einbezieht.
Da dies viel zu kurz kommt, ist absehbar, dass Sinnverlust und Suizidalität in Zentraleuropa - von wo aus ich schreibe - weiter grassieren werden.
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Im Leitfaden Suizidalität kompakt steht unter anderem:
Suizidalität ist kein Ausdruck von Freiheit und Wahlmöglichkeit,
sondern von Einengung durch schwere Not.
Das mag stimmen.
Zugleich stimmt aber auch das Gedicht von May Ayim (1990):
grenzenlos und unverschämt
ein gedicht gegen die deutsche sch-einheit
ich werde trotzdem
afrikanisch
sein
auch wenn ihr
mich gerne
deutsch
haben wollt
und werde trotzdem
deutsch sein
auch wenn euch
meine schwärze
nicht paßt
ich werde
noch einen schritt weitergehen
bis an den äußersten rand
wo meine schwestern sind
wo meine brüder stehen
wo
unsere
FREIHEIT
beginnt
ich werde
noch einen schritt weitergehen und
noch einen schritt
weiter
und wiederkehren
wann
ich will
wenn
ich will
grenzenlos und unverschämt
bleiben.
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Im Islam ist Suizid haram.
Zugleich gelten Barmherzigkeit und Mitgefühl für Menschen, die unter starker mentaler/psychischer Belastung leiden. Auch wenn sie durch Suizid sterben. Siehe hier.
Viele Menschen - auch viele Muslime - respektieren etwa auch den Suizid von Aaron Bushnell.
Capoeira Angola #3
credit: mendesrocha. Mestre Goiano e Pabolo. Roda de Capoeira Angola da FICA-GO.16 de Dezembro de 2009. Sede do DCE no Campus II da UFG. Goiânia - Goiás.
Capoeira Angola #1
Um certo dia,
perguntei a Seu Pastinha
O que era a capoeira?
Que ate entao ninguem sabía.
E ele, Mestre velho e respeitado,
Ficou um tempo calado,
Revirando a sua alma
Depois ele respondeu com calma,
Em forma de ladainha:
A capoeira
É um jogo, é um brinquedo,
É se respeitar o medo,
É dosar bem a coragem
É luta,
É manha de mandingueiro,
É o vento no veleiro,
Um lamento na senzala
É um corpo arrepiado,
É um berimbau bem tocado,
O sorriso do menino
A capoeira
É o vôo de um passarinho,
O bote da cobra coral.
Sentir na boca
Todo o gosto do perigo,
É sorrir para o inimigo
E apertar a sua mão
É o grito de Zumbi
Ecoando no quilombo,
É se levantar do tombo
Antes de tocar no chão
É o ódio,
É a esperança que renasce,
Um tapa explodiu na face
Foi arder no coração
Enfim,
É aceitar o desafio
Com vontade de lutar
A capoeira
É um barquo é um barquinho
Solto nas ondas do mar
È um peixe è um peixinho
solto nas ondas do mar camarada
Iè viva meu Deus!
Ich erinnere mich daran, wie Mestre Boca do Rio diese Ladainha sang, und mein Körper wird von einer ganz bestimmten Energie geflutet.
Polizeigewalt
...ist real, systematisch, strukturell verankert, institutionalisiert, tödlich.
Am 20. Juli 2001 wurde Carlo Giuliani während der Proteste gegen den G8 Gipfel in Genua on einem Carabiniere erschossen.
Vorgestern, am 19. Juli 2026, wurde Abderrahim Fakir in Bologna von Polizisten getötet.
[Ähnlich wie George Floyd am 25. Mai 2020 in Minneapolis, Minnesota (USA) von Polizisten ermordet wurde.]
Es gibt ein Video vom Vorgang des Polizeieinsatzes. Auf dem Video sehen wir klar , wie die Polizisten den Mann über sechs Minuten lang am Boden "sichern", mit den Knien im Genick. Bis er tot war. Sanitäter standen dabei und haben nicht interveniert, bis er gestorben ist. Hier noch ein Augenzeugenbericht.
In einem WhatsApp-Chat, in der es sonst um Solidarität mit Palästina geht, argumentiert eine (weiße) Person: der Mann wäre teilweise selbst Schuld an seinem Tod, da er sich der Polizei gegenüber nicht ruhig verhalten hätte.
[Abderrahim Fakir hatte Minutenlang um Hilfe! geschrien. Augenzeuge berichten davon, dass er schon vor dem Eintreffen der Polizei absolut verstört wirkte. Er war schon vorher wirr umhergelaufen und hatte lauthals um Hilfe! gerufen. Er wirkte verstört, wirr, nicht bei Sinnen. Hatte mit seinem Kopf gegen eine Wand geschlagen und immer wieder Hilfe! gerufen]
Ich verweise im WhatsApp-Chat darauf, dass der Fokus auf individueller Schuld wenig dazu beiträgt, systematische Gewalt zu verstehen, durch die Menschen sterben. An der besonders Schwarze Menschen / Menschen of Color sterben. An der besonders ökonomisch benachteiligte, marginalisierte Menschen sterben.
Polizeigewalt hat System.
Sie ist Teil systematischer, systemischer Gewalt, die eben auch in den Institutionen - und dabei besonders auch bei der Polizei - verankert ist.
Ich verweise darauf, dass die Polizei als Exekutivorgan organisierter Staatsgewalt auf die Anfänge des 18. Jahrhunderts zurückreicht, wo in South Carolina, in den Südstaaten der heutigen USA, weiße Siedler sich "slave patrols" organisierten um versklavte Menschen wieder einzufangen, wenn diese versuchten in die Freiheit auszubrechen.
Ich bin Sozialpädagoge und interessiere mich für Kampfsport und weiß, dass es viele Möglichkeiten gibt, Situationen zu deeskalieren und bei Bedarf einen Menschen zu sichern, ohne ihn zu töten. Besonders, wenn er unbewaffnet ist. Besonders, wenn er in der Unterzahl ist und nicht etwa ein MMA-Profi.
Ich verweiße darauf, dass es in einer gerechten Gesellschaft auch möglich sein müsse, einen verstörten und ausfälligen Menschen zu sichern, ohne ihn zu ermorden. Und als allererstes müssten Polizeibeamte das schaffen.
Ich weiß zugleich auch, dass etwa die Polizei- und Carabinieribeamten bei uns im Lande kaum bis gar keine Ausbildung, Fort- und Weiterbildung in Deeskaliation, Selbstverteidigung, deeskalierendem Nahkampf erhalten.
Zugleich ergibt sich aus einer schnellen KI-Recherche sofort, dass europäische (und auch italienische) Polizei-Sondereinheiten eng mit IDF und israelischen Polizeieinheiten zusammenarbeiten, auch in Training und Ausbildung. Auch jetzt noch, nachdem es soviele Belege dafür gibt, dass Israel seit Jahren einen Völkermord begeht.
Die von mir sehr geschätzte Prof. Dr. Natasha A. Kelly hat unter anderem ein Buch geschrieben mit dem Titel Rassismus. strukturelle Probleme brauchen strukturellen Lösungen. Der Titel ist Programm. Strukturelle Probleme brauchen strukturelle Lösungen.
Polizeigewalt ist ein strukturelles, systemisches Problem.
Polizeigewalt ist ein Teil eines umfassenden Unterdrückungs- und Ausbeutungssystems, in dem Macht und Wohlstand massiv unausgeglichen sind. In diesem System zieht eine kleine "Elite" die gesamte gesellschaftliche Wertschöpfung, die ganze Macht bei sich zusammen, auf Kosten der Vielen. In diesem System werden die Vielen gegeneinander aufgehetzt, und dazu werden ganz besonders auch Rassismus und Klassismus geschürt.
Dieses System heißt Kapitalismus und es wird sich nicht von selbst ändern.
Ich drücke den Angehörigen von Herrn Abderrahim Fakir mein Mitgefühl aus. Mögen sie auch durch Trauer und Wut den Mut zum Leben erhalten. Meine Solidarität gilt allen Opfern von Rassismus und besonders auch von rassistischer Staatsgewalt / Polizeigewalt.
Hier einige Dokumentationen zu rassistischer Polizeigewalt in deutscher Sprache, also primär betreffend die DACH Länder, wobei die Situation in Italien sehr ähnlich ist:
Rassistische Polizeigewalt - Kritik und Widerstand - Podiumsdiskussion
Rassismus bei der Polizei, hat das Tradition? Y-History
Hier noch in italienischer Sprache eine Doku über das, was 2001 in Genua geschehen ist. Wo Proteste gegen das Unterdrückungssystem der G8-Globalisten mit brutaler, faschistoider Polizeigewalt niedergeschlagen wurden. Der 23jährige Carlo Giuliani wurde dabei von der Polizei ermordet. Hunderte Menschen, größtenteils Student:innen, wurden durch die Polizei verletzt. Viele wurden krankenhausreif geschlagen, gefoltert und sexuell gedemütigt.
Wie so oft, wurden auch in Genua 2001 die gewaltbesetzten Taktiken des sogenannten "Black Block" als Rechtfertigung für die brachiale Polizeigewalt genutzt. Nicht nur ich hege starke Vermutung, dass der "Black Block" von Agenten der Staatsgewalt bewusst Handlungsspielraum bekam, wenn nicht sogar direkt infiltriert war, um die gesamte Protestbewegung zu kriminalisieren und die repressive Staatsgewalt zu rechtfertigen.
Und wo stehen wir als Gesellschaft heute, 25 Jahre danach?
Viele von uns trauern um Abderrahim Fakir und alle Opfer (rassistischer) Polizeigewalt. Viele sind wütend. Auf das gesamte System von Ungerechtigkeit. Viele tragen ihre Wut auf die Straße. Es ist vielfach gesünder, als sie immer nur runter zu schlucken.
Ich danke den Menschen, die morgen am 22. Juli 2026 auch in Bozen um 19 Uhr im Gedenken an Abderrahim Fakir eine Demonstration einberufen haben.
No Justice No Peace!
Drama Dreiecke
Das Dramadreieck Modell kommt aus der Transaktionsanalyse.
In so vielen Momenten meines Lebens kann ich dieses Modell ansetzen um zu überlegen, in welcher Rolle ich mich gerade bewege oder bewegt habe oder bewegen will. In welcher Rolle und welchen Verhaltensmustern sich mein Gegenüber oder andere Menschen bewegen. In den sozialen Spielen, in denen wir uns verheddern.
Es ist für mich ein sehr nützliches Modell für mein Leben, privat und in Arbeit.
Hier ein Link dazu zur Seite transaktionsanalyse-online.de
Zivilcourage und Intersektionalität
...bedeutet für mich unter anderem zweierlei.
Einerseits die persönliche Ermächtigung, für das Eigene einzustehen. Sich selbst zu spüren, wahr- und ernst zu nehmen. Die eigenen Grenzen zu achten, zu klären und zu verteidigen.
Zugleich auch couragiert für die Civitas einzutreten, für die Gemeinschaft. Und dabei Gemeinschaft inklusiv zu verstehen.
Dazu braucht es intersektionales* Verständnis. Ein Verständnis davon, wie Macht ungleich verteilt wird und Diskriminierungen funktionieren.
Sonst bleiben Empathie-Lücken offen und unsere Solidarität bleibt stark selektiv.
Zivilcourage muss geübt werden. Der Einsatz für soziale und ökologische (!) Gerechtigkeit muss geübt werden.
Wir alle wurden in unserer Sozialisierung darin geschult, Zivilcourage nicht zu üben sondern Unterdrückungsmechanismen zu internalisieren und zu reproduzieren.
Wenn wir unseren Mut und unsere Courage nicht üben, fahren andere mit uns Schlitten, egal ob wir das wollen oder nicht. Sie machen uns zum Schlitten.
In meiner Arbeit geht es mir auch darum, Mut, Courage und Zivilcourage zu üben, mit meinen Klient:innen und dadurch immer auch für mich selbst. Das ist ermächtigend. Ein Grund mehr, weshalb ich meine Arbeit liebe.
*hier einige Links zu Gesprächen von und mit Prof. Dr. Kimberlé Crenshaw, die den Begriff Intersektionalität geprägt hat 1 2 3
Wenn du das in deutscher Sprache vertiefen möchtest, schreib mich an;)
A.T.C.C. Macht und Ohnmacht
Karl Heinz Bittl ist Mitbegründer des A.T.C.C. Ansatzes. Dabei geht es um konstruktive Konfliktbearbeitung. Ich habe den ATCC Lehrgang "Berater und Coach" absolvieren dürfen und Karl-Heinz auch über andere, kürzere Fort- und Weiterbildungen kennen gelernt.
Das ATCC Machtraum-Modell ist ein sytemisches Modell zur Machtanalyse. Es geht prinzipiell von einem positiven Macht-Begriff aus, wobei es im Machtraum-Modell bald sichtbar wird, dass Macht häufig in Ohnmacht kippt. Damit Macht positiv gelebt werden kann, müssen diesem Modell zufolge nämlich diverse Vektoren positiv besetzt sein: das Vertrauen, die Dialogik und die Verantwortung.
Wenn die Verhältnisse auf diesen Vektoren ins Negative rutschen, entgleitet die Macht in die Ohnmacht.
Das ist ein Modell, mit dem es sich arbeiten lässt. Ich habe es oft im Hinterkopf bei mir und nutze es gerne auch mal konkret als Analyse-Grafik in Beratung und Coaching.
Wie immer ist ein Modell auch nichts anderes als das: ein Werkzeug, mit dem wir arbeiten können, solange es uns dienlich ist.
Ich finde es jedenfalls sehr nützlich, Macht als positives Potential zu verstehen und zu überlegen, welche Zutaten und Zusammenhänge es braucht, um Macht so lebendig werden zu lassen, individuell und kollektiv.
Wie Karl Heinz auch schreibt:
Macht (nach dem ATCC-Ansatz) ist konstrukv. Wir Menschen nutzen Macht um die Werte im Zusammenleben zu ermöglichen. Miels Macht schaffen wir Menschen Gerechgkeit, geben der Wahrheit einen Raum, setzen uns für die Würde des Menschen ein, erhalten wir unsere Gesundheit. (siehe: Lebens Werte) Durch Macht bekommt die Gruppe oder Organisaon einen sicheren Rahmen. Auf Grund langer Erfahrungen von Ohnmacht, wird diese wichge ordnende Kra negav wahrgenommen. In dem negaven Bild bleibt Macht destrukv und
produziert Ohnmacht. Diese Kulturelle Prägung führt zur Leugnung von Macht. Durch die Leugnung entstehen heimliche Machtstrukturen. Diese sind schwierig zu bearbeiten. Ist Macht
offen verhandelbar, dann kann Macht konstrukv für die Gruppe eingesetzt werden.
Ausbeutungssysteme Nein Danke
Systeme wollen sich eigentlich nicht ändern, sondern sich stur erhalten.
Was bewege ich mich dann in einem Gesellschaftssystem, das in vielen Belangen auf Ausbeutung baut?
Manche Menschen glauben ja nach wie vor dem kolonialrassistischen Narrativ des weißen Westens, wonach - aus weißwestlicher Perspektive gedacht - wir die Normalen und darüber hinaus auch die Guten bzw. von allen möglichen die Besten seien. Und alle anderen die Bösen und jedenfalls schlechter und minder.
So werden nach wie vor Ausbeutungsverhältnisse gerechtfertigt. Unsere Bomben sind dann die Guten, da sie Erleuchtung / Demokratie bringen.
Manche Menschen haben nach wie vor internalisiert, dass Frauen eigentlich ein Abstrich des Mannes seien und ihre Erfüllung nur im Dienen ihres Herrn finden können. Sowieso gibt es in jener Logik von Männern zu Frauen massive (Empathie-)Gräben, unüberwindbar und alternativlos. Gott ist dort eben männlich und sie deshalb aus sich heraus nie wirklich göttlich. Wer glaubt, diese Haltung sei passé und im eigenen Leben nicht mehr relevant?
Viele Menschen glauben nach wie vor, Kinder zu schlagen - und das können auch Worte sein oder Blicke - sei die richtige und einzig wirkliche Möglichkeit, ihnen den Umgang mit Grenzen zu vermitteln. Und außer diktatorischer Gewalt und erzieherisch-emotionaler Verwahrlosung gäbe es keine Alternativen.
Wer will kann bald erkennen, dass solche Systeme von Überheblichkeit, Ausbeutung und Unterdrückung nichts mit Respekt auf Augenhöhe zu tun haben und sicher nicht zur Erfüllung von Menschenrechten führen.
Was machen wir, wenn solche Unterdrückungslinien nicht nur individuelle, persönliche Ausdrucksweisen sind, sondern in den vorherrschenden Gesellschaftssystemen eingeschrieben?
Wie bin ich selbst in solche Systeme eingeschrieben und umgekehrt? Wo sind meine Spielräume, um mit Unterdrückungsmustern zu brechen und Heilung zu ermöglichen? In mir und um mir?
Ich danke allen Menschen, die sich auch hier in Südtirol aktiv und couragiert für Frieden und Gerechtigkeit engagieren, wider die Kriegstreiberei, rassistische Hetze, kapitalistische Ausbeutung, patriarchale und adultistische Unterdrückung.
Besonders auch, um Traditionen von Gewalt und Leid zu unterbrechen. Transgenerationale Vererbung von Trauma muss nicht unbedingt sein.
Für alle konstruktive Zusammenarbeit in diesem Sinne bin ich offen und dankbar.
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If I must die,
you must live
to tell my story
to sell my things
to buy a piece of cloth
and some strings,
(make it white with a long tail)
so that a child, somewhere in Gaza
while looking heaven in the eye
awaiting his dad who left in a blaze–
and bid no one farewell
not even to his flesh
not even to himself–
sees the kite, my kite you made, flying up above
and thinks for a moment an angel is there
bringing back love
If I must die
let it bring hope
let it be a tale
- If I must die by Refat Alareer, 1979 - 2023
Wir Noi - No War!
(10.07.2026) Die NATO Führer:innen tagen in Istanbul und erzählen sich selbst, uns und der ganzen Welt, dass "wir" noch mehr Krieg brauchen. Mehr Aufrüstung. Mehr Waffen. Wir sollen uns wieder "kriegstüchtig" machen, bereit dazu, unsere Kinder und Zukunft zu opfern. Wie immer gekleidet in Worte wie "Verteidigung" und "Sicherheit". Wie immer getragen von Geschichten vom "bösen Diktator" der unsere "Zivilisation" bedroht... oder das "böse Volk".
Systemisch gesprochen frage ich mich nach der Ausnahme. War es immer schon so? Ich meine aus meiner zentraleuropäischen Perspektive aus gefragt. War es hier tatsächlich immer schon so? Jedenfalls schon sehr lange und diese Handlungsmuster stecken tief.
Gab es jemals effektiven Widerstand gegen die Kriegstreiberei?
Ich will mich daran erinnern. Die Friedensbewegungen gegen den Vietnam-Krieg. Auch wenn ich damals selbst noch gar nicht geboren war, ist diese Erinnerungsarbeit jetzt in meiner Verantwortung. Wie haben sich Menschen - auch hier in Europa - in Vergangenheit gegen die Gräuel des kriegstreiberischen Imperialismus zur Wehr gesetzt? Wie hat sich Zivilbevölkerung mobilisiert und organisiert für Frieden?
Wie kann es sein, dass wir uns nach zwei absolut horrenden Weltkriegen heute wieder dafür entscheiden, Völkermord zu dulden oder gar zu unterstützen und auch einen weiteren Weltkrieg, der zudem sofort nuklear eskalieren kann?
Wie selbstvergessen sind wir?
Umgekehrt gefragt: Wie kann ich mich, wie können wir uns darauf besinnen, dass Frieden das Ziel eines erfüllten Lebens ist und nicht das gegenseitige Verletzen und Ermorden?
Die geopolitische Realität auszuklammern finde ich sehr gefährlich. Viele Menschen in meinem Umfeld tun das und sagen dann, sie klinken sich lieber voll aus, da sie sowieso nichts ändern können. Das wegschalten und ausklammern kann vielleicht punktuell richtig und wichtig sein, um sich selbst zu erholen und zu regenerieren. Die Realität nachhaltig zu negieren oder zu verdrängen oder zu leugnen hilft jedoch nicht. Sie holt uns ein. Wenn wir keine Verantwortung übernehmen um gesellschaftliche Entscheidungen mit zu steuern, dann verfahren Andere mit uns wie sie wollen. Diese Anderen sind momentan in Istanbul und entscheiden für uns, dass Krieg und Zerstörung wichtiger ist als Frieden. Sie entscheiden für uns, über unsere Köpfe hinweg, wenn wir die Köpfe einziehen. Und sie treffen Entscheidungen, deren Konsequenzen besonders auch unsere Kinder und Kindeskinder austragen werden müssen.
In Südtirol gibt es die Initiative WIR NOI mit dem Manifest NO WAR!
Es stiftet mir Hoffnung zu sehen, dass Menschen für den Frieden aufstehen. Besonders freut es mich auch, dass Franz Haller, mein hochgeschätzter Lehrmeister, auch seine Stellungnahme auf der Plattform abgegeben hat.
Zu geopolitischen Fragen informiere ich mich weiterhin auf diversen Youtube-Kanälen, darunter
China verstehen
In diesem vor wenigen Stunden veröffentlichten Video ist Frau Cynthia Chung zu Gast bei The Duran und spricht mit dem Host Alexander Mercouris.
Sie analysieren die Resilienz, mit der sich China in den vergangenen Jahrzehnten gegen die aggressiven Methoden des westlichen Kapitalismus zur Wehr gesetzt hat.
Gespräche von unabhängigen Journalist:innen und Analytiker:innen bezüglich Geopolitik unter Berücksichtigung von China finde ich sehr interessant. Einerseits, da China sich in sehr vielen Bereichen zur Lokomotive der Weltwirtschaft entwickelt hat, trotz und wider der Kolonialgeschichte und allen neokolonialen Versuchen des Westens, China weiterhin als Vasall zu halten. Und weil ich aus dem medialen Mainstream hier im Westen beinahe gar nichts über China erfahre, das nicht durch rassistische Linsen gebrochen wäre.
Insofern finde ich es absolut wichtig, unabhängigen Journalismus und mutige, couragierte, redliche Journalist:innen zu unterstützen.
Alexander Mercouris spricht übrigens auch regelmäßig mit Frau Sofia Midkiff auf dem Youtube Kanal Small Town Voices über Geopolitik unter Berücksichtigung chinesischer Perspektiven. Diese Gespräche finden sich hier mit KI auf Deutsch übersetzt.
Auch Danny Haiphong berichtet auch immer mal wieder über China, bereist China und lädt Gäste ein, die chinesische Perspektiven einbringen.
Auf BreakThrough News gibt es das Format The China Report mit der Host Amanda Yee.
Als Systemiker finde ich das so wichtig: Perspektiven wahr und ernst zu nehmen. Sonst passiert Einfältigkeit oder wie Chimamanda Ngozi Adichie es benannt hat The Danger Of A Single Story.
Frida Kahlo, Self-Portrait on the Borderline Between Mexico and the United States (1932). Credit: Modern Art International Foundation.
anschlussfähige Karten
Den Begriff "anschlussfähig / Anschlussfähigkeit" habe ich mir mitgenommen, als die fantastische Almut Fuest-Bellendorf ihn als Referentin bei unserem IARTS Lehrgang systemische Supervision wiederholt verwendete. Der hat bei mir gleich angeklungen.
Wenn wir Menschen immerzu dabei sind zu basteln, zu bauen, zu konstruieren, etwa: Bedeutungen, Orientierung, Sinn, Zugehörigkeit, Sicherheit.
Dann brauchen wir dazu besonders auch Anschlussfähigkeit für unsere Beziehungen, Verbindungen, Netzwerke, Kooperationen.
Denn ganz alleine baut sich niemand eine Welt.
UNO spiele ich gerne, weil das Spiel so relativ einfach ist. Viele verstehen die Regeln bald, auch wenn wir zunächst unterschiedliche Sprachen sprechen. UNO bildet bald die Grundlage für eine gemeinsame Sprache. Wir lernen gemeinsam grundsätzliche Unterscheidungen zu treffen: nach Farben, Zahlen... wir lernen geregelte Abläufe einzuhalten. Manche Regeln müssen wir womöglich noch aushandeln oder ausstreiten, wenn sie nicht gleich ganz klar waren. Wir lernen zu gewinnen und zu verlieren, zu eifern und durchzuhalten, Geduld zu üben. Wir lernen mit Gefühlen und Emotionen wie Freude, Zorn, Neid, Ungeduld... umzugehen. Bei UNO kann jede:r bald auch mal gewinnen. Das ebnet Machtverhältnisse.
Damit wir alle gut und gerne mitspielen können, schaffen wir gemeinsam einen Rahmen von geregelter Gewaltfreiheit.
Viele Aspekte unseres Da-Seins auf dieser Welt können als soziale Spiele beschrieben und verstanden werden. Über Spieltheorie und Spiele-Praxis können wir Verhaltensmuster erkennen, durchspielen, reflektieren und womöglich auch überarbeiten.
Darum geht es im Prinzip oft auch in der (Einzel-)Beratung und (Gruppen-)Supervision.
Karten-Sets setze ich auch gerne gezielt ein zum individuellen und kollektiven Anknüpfen, etwa als Einstieg in ein Thema, zum Aufmachen von neuen Perspektiven, zum intuitiven Auswählen von Bildern und Metaphern, zum Fantasieren oder zum Verdichten und Konzentrieren von Überlegungen.
Besonders gut gefallen mir unter anderem die Karten des wunderbaren Spiels Dixit.
Kinder, Jugendliche (und Erwachsene)
Seit nunmehr über 25 Jahren arbeite ich mit Kindern, mit Jugendlichen, mit Erwachsenen, in dieser Reihenfolge. Habe ja im Kindergarten begonnen, dann Hortbetreuung, Erzieher in WGs... Spielepädagoge auf Schullandwochen, Arbeit im Jugendtreff, Parkbetreuung (tolles Wiener Konzept der aufsuchenden Jugendarbeit) ...
... und hatte dabei logisch immer auch mit den erwachsenen Bezugspersonen zu tun, mit Eltern, großen Geschwistern, anderen Verwandten, Lehrpersonen, OmasOpas und und und ...
Irgendwie liegt mir die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sehr. Schon seit ich selbst Jugendlicher war und mit 13 schon von Bekannten zum Babysitten angeheuert wurde. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist für mich schon lange Beruf, Berufung.
Ich denke, meine Klient:innen spüren das.
Durch meine systemische Fort- und Weiterbildung finde ich mehr und mehr Interesse auch an der Arbeit mit Erwachsenen. Einerseits weil ich systemisch verstehe, dass wir alle zusammenhängen und auch die Kids nur im Kontext ihrer Bezugssysteme verstanden werden können, in denen Erwachsene auch zentrale Rollen spielen.
Zugleich, da ich durch meine systemische Fort- und Weiterbildung erkenne, wie wichtig es für uns Erwachsene ist, unserem eigenen kindlichen Ich/Selbst liebevoll (heilsam) zu begegnen, damit wir auch tatsächlich Erwachsenen-Verantwortung übernehmen können.
Gunther Schmidt hat Style
Kennen tue ich ihn persönlich ja (noch) gar nicht, also so ganz persönlich mit direktem Kontakt und so. Eigentlich erst mal nur von seinen Youtube-Videos auf dem Kanal Life Lessons. Und da hat mir seine Person & Haltung gleich ein Wow! beschert. Wir der das macht! Und zugleich hat mir dann die wunderbare Christine dieses Buch geliehen, während ich gar noch nicht bemerkt hatte, dass der Autor des Buchs eben genau derselbe Mann ist, der mir gerade auf Youtube Wow!Effekte beschert hat. Fügung. Wenn es sich ergibt, würde ich ihn schon liebend gerne auch so ganz persönlich kennenlernen, sprich bei ihm einen Kurs besuchen oder so. Bis dahin bleibe ich ihm auf Youtube verbunden;)
Was ich an seinen Ansätzen unter anderem toll finde:
- er ist locker
- fantastisch kann er auch bei echt schwierigen Mustern rausarbeiten, was da eigentlich für positive Gründe/Grundmotive zugrunde lagen oder liegen
- er bringt in der Gesprächsführung tolle Einschübe/Einspielungen, legt gerne auch mal seine Hypothesen rein...
- dabei bleibt er jedenfalls voll auf dem Pfad, den die Klient:innen vorlegen
- er geht in Mimik und Gestik fantastisch mit den Klient:innen mit und spielt bei seinen aufbauenden Einschüben so lustig mit der Stimmlage
- er hat mein Verständnis von Hypnose voll gelockert und erweitert
Systemischer Konstruktivismus und dialektischer Materialismus
Zwei Denkrichtungen, aus denen ich viele Überlegungen für meine Weltanschauung und für meine Arbeit ableite.
Beide finde ich sehr wichtig, für beide bin ich dankbar: für alle Lehrenden und Lernenden, die mich auf die Pfade der Systemik gebracht haben. Zugleich für alle Ansätze der Befreiungsbewegungen, an denen ich mich inspiriere: marxistische/sozialistische Ansätze, daran anknüpfende Ansätze der Pädagogik und Theologie der Befreiung, Ansätze von Intersektonialität, Antiimperialismus und Antikolonialismus.
Um das auf die Reihe zu kriegen bzw. damit gut zu balancieren/jonglieren, kommt mir die Methode Tetralemma gelegen, denn meistens nutze ich für meine Wahrheit eine Schnittmenge aus beiden Ansätzen.
Kleines Beispiel Mobbing. Im Coaching mit der betroffenen Person kommt bald raus, was die Mobbingerfahrung mit ihr macht und wie sie sich selbst in der Opfer-Position ver-/hält. Wir können daran arbeiten, wie (unter anderem durch Reframing) aus der Opfer-Haltung womöglich eine Survivor-Haltung werden und neue Wege aus der Ohnmacht führen können. Wir können konstruktivistisch an der Auflösung alter und einbringen neuer Denk- und Handlungsmuster arbeiten.
Wenn auf der anderen Seite jedoch eine Horde von bis an die Zähne gewaltbesetzten Typen steht und die betroffene Person in der Gewalt-Zange hält, wird das individuell-persönliche Gedankenmuster-Coaching nicht reichen. Da braucht es dann auch neue Hardware, materiellen und technischen BackUp.
Materielle Machtverhältnisse sind auch konstruiert. Oftmals sind ist die Konstruktion von Machtverhältnissen verdammt solide. Die Analysewerkzeuge, die uns der dialektische Materialismus diesbezüglich bietet, finde ich absolut wichtig, um mit dem Konstruktivismus immer wieder auf einen materiell-realen Boden zu kommen.
Aber ja, auch das Anschaffen von Hardware und BackUp ist Konstruktion und braucht neue Denk- und Handlungsmuster.
Also meist gilt für mich beides zusammen (...DiesDas, 6/7...):
Systemischer Konstruktivismus und dialektischer Materialismus,
bei Fragen der Geopolitik ebenso wie bei Unternehmens-Beratung, bei Teambuilding wie bei Liebes- und Familienthemen und bei innerpersonellen Herausforderungen.
Krankheiten / [Problem-]Muster
Systemisch gesagt: lieber als an Krankheit denke ich an Muster, die mitunter sehr problematisch wirken und Leiden/Schmerzen bedingen können = in jenem Fall Problemmuster.
Problemmuster können wir mit wertschätzender Anerkennung betrachten und verstehen, wie sie genau funktionieren. Und dann können Muster womöglich auch geändert werden.
Ich selbst habe auch meinen Erfahrungsschatz an (Problem-)Mustern. Folglich übe ich Respekt vor den Herausforderungen, die chronische und akute Problemmuster / Krankheiten vielen Menschen bereiten.
Mein Respekt gilt dem Mut, den Menschen aufbringen, um Problemmuster bei sich zu erkennen, sie näher zu betrachten um sie womöglich zu lösen. Das bedeutet oft ja auch, Gewaltmuster und -spiralen anzugehen, die womöglich seit Generationen unheilvoll wirksam sind.
Mein Respekt gilt auch der Kraft, die Menschen aufbringen, um Schwieriges auszuhalten, weil es bisher noch nicht änderbar war.
Mit meiner Arbeit will ich dazu beitragen, dass diese Lebenskraft genährt, Lebens-bejahende Selbstheilungskräfte gestärkt und aktiviert werden.
Erziehung, Männlichkeit und Liebe
Gerade hatte ich ein Kaffee-Gespräch mit einer lieben Bekannten. Sie ist berufstätig in Teilzeit und erzieht gemeinsam mit ihrem Partner/Lebensgefährten zwei Söhne. Wir haben uns über die Erziehung unterhalten und sind bald auf die gesellschaftlichen Strukturen gekommen, die in Familien wirken und vielfach Widersprüche, Dilemmata und Konflikte erzeugen. Der Klassiker: Sie macht den aller größten Teil der Erziehungs- und Beziehungsarbeit, Hausarbeit mit allem drum und dran, emotionalen Arbeit. Der Partner lehnt sich dabei meist zurück und bekommt den enormen, unbezahlten Aufwand gar nicht so richtig mit. Aus dem Umfeld bekommt sie klassische Sätze ab, wie "Aber er hilft doch auch teilweise im Haushalt mit"... Diese Sätze sind genau dazu da, um das fehlende Gleichgewicht zu zementieren und ihr dann noch zu erklären, sie solle nicht jammern sondern dankbar sein.
Besonders mit dem erstgeborenen Sohn rackert sie sich ab.
Wir reden über diese gesellschaftlichen Zustände, Muster, Traditionen. Manche Dinge lassen sich schwer ändern, aber ein erster Schritt ist fix immer, Sachverhalten wahrzunehmen und gütig ernst zu nehmen. Wobei es dann auch wichtig ist, gekoppelte Gefühle wahr und ernst zu nehmen. Gesellschaftliche Ungerechtigkeit macht zornig, traurig, wütend... wenn wir das wahrnehmen, können wir auch mit den Gefühlen arbeiten. Wenn wir sie verdrängen, macht uns das auf kurz oder lang krank.
Ich erzähle der Bekannten noch vom Buch Männer, Männlichkeit und Liebe von bell hooks. Wie mir das Buch teilweise die Augen geöffnet hat bezüglich meiner Mann-Werdung, meiner Erziehung zu Männlichkeit, meinen konfliktreichen Beziehungen zu meinen Eltern. Bin ja sowieso auch ein bell hooks Fan, deshalb hier noch der Link zu einem Gespräch mit ihr, in englischer Sprache: Bell Hooks Interview (1999)
Ah, hier noch eine Zusammenfassung ihres Buchs "Alles über die Liebe" in deutscher Sprache:
Alles über die Liebe von bell hooks: 17 Minuten Zusammenfassung
Apropos...
Gerade erst gestern (schreibe ich am 27.06.2026) bin ich auf Youtube über eine Buchvorstellung gestolpert, in der Emilia Roig über ihre Neuerscheinung "Lieben" gesprochen hat.
Mythos Normalität und "hurt people hurt people"
Im Sommerurlaub treffe ich mal wieder wieder die Muse der Lektüre. Das Buch "The Myth of Normal" von Gabor Matè ist eine Leihgabe von Fouzia. Da markiert sich mir unter anderem diese Passage: Gabor Matè beschreibt eine Alltagsepisode, wobei er seiner Lebensgefährtin gegenüber wegen "einer Kleinigkeit" total ruppig und eingeschnappt reagiert hat. Er erklärt, was diese seine körperlich-emotionale Reaktion mit eigenen Kindheitstrauma zu tun hat. Er beschreibt auch, dass seine Frau diese Rationalisierung seiner ruppigen Reaktion nicht als Rechtfertigung durchgehen lässt. Eine Erklärung ist eben keine Rechtfertigung und wir alle haben die Aufgabe, unsere eigenen Wunde möglichst so zu versorgen und mit unserem Schmerz möglichst so umzugehen, dass wir ihn nicht weiter übertragen auf andere liebe Menschen. Das erinnert mich auch stark an ein Kurzvideo von Dr. Ramani mit dem Titel "Do you buy the saying hurt people hurt people?". Da geht es genau darum: Die Schmerzen, die ein Mensch erlebt hat, sollten nicht als Rationalisierung dafür geltend gemacht werden, dass anderen Menschen Verletzungen zugefügt werden. Im Umkehrschluss: wenn wir verantwortungsvolle Menschen sein wollen, liegt es an uns, Kreisläufe der Gewalt zu erkennen und aufzulösen. Beginnen können wir damit - wie immer - wenn schon in erster Linie bei uns selbst.
Epstein Kapitalismus ist relevanter Kontext
Kontexte sind immer relevant, besonders auch in der systemischen Arbeiet.
Geopolitischer Kontext. Wenn ein politisch und gesellschaftliches System auf Ausbeutung fußt und auf der Logik von Krieg=Frieden, macht das was mit den Menschen, die in diesem System leben.
In meinem Leben und meiner Arbeit denke ich das mit.
Wie stehe ich dazu, dass unsere Eliten unsere Kinder in den Krieg schicken wollen?
Wie stehe ich dazu, wenn in kolonialrassistischer Tradition der Krieg verkauft wird als notwendiges Übel gegen "die Fremden / die Barbaren"?
Wie stehe ich dazu, wenn unsere mächtigen Eliten sich in absolut grausamen Verbrecher-Netzwerken organisieren (siehe "unsere" Epstein-Eliten-Kaste mit all ihren Verbindungen)?
Wie stehe ich dazu, wenn mit meinem Steuergeld Völkermord finanziert wird? (NB: Solange Palästina nicht befreit ist, wird es nirgendwo wirklichen Frieden geben)
Ich kann so tun, als hätte das alles keinen Einfluss auf mein Leben. Ich kann so tun, als wäre das alles irrelevant, weil ich "ja sowieso nichts ändern kann". Ich kann so tun, als ob...
Jedoch glaube ich, dass meine oder unsere kollektive Konstruktion von Wirklichkeit sich dann an einer größeren Wirklichkeit anderer (antikolonialer, antiimperialistischer) Perspektiven stoßt.
Der Völkermord ist nämlich auch dann real, wenn ich oder wir so tun, als würde er nicht stattfinden. Die Perspektiven der Menschen, die ihn erleben und erleiden, wird dadurch nicht ausgelöscht.
Wir sind handlungsfähig und verantwortlich, auch wenn wir systematisch dazu angehalten werden, uns ohnmächtig zu glauben und zu fühlen.
Wie verhalte ich mich in diesem historischen/geopolitischen Kontext? Wie wirkt er sich auf mein Umfeld und auf mich aus? Wie wirkt er sich auf meine Mitmenschen aus? Auf unsere Kinder?
Ich glaube, dass es meiner erwachsenen Verantwortung obliegt, mich für eine lebenswerte Welt für meine Kinder und Kindeskinder zu engagieren. Und das bedeutet besonders auch, gegen den zerstörerischen Wahnsinn der Epstein-Klasse zu kämpfen.
Über den geopolitischen Kontext informiere ich mich auf Youtube unter anderem bei folgenden Kanälen:
Transition Protocol